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Projekt Informationssicherheit ISO/IEC bei BT-Systems

Cyber Security & Resilience

 

Informationssicherheit ist heute eine Grundvoraussetzung für die Stabilität und digitale Vertrauenswürdigkeit von Unternehmen. Besonders für Unternehmen wie BT-Systems, die Hard- und Softwareprodukte entwickeln, wurden EU-weite Cybersicherheitsanforderungen eingeführt. Um diese Anforderungen zu erfüllen, beginnen wir unter der Projektleitung von Stefan Lorenzoni mit der schrittweisen Umsetzung der ISO 27001- und IEC 62443-Normen. Bis August 2026 schaffen wir eine strukturierte Grundlage, um sensible Daten zu schützen, Risiken gezielt zu minimieren und die digitale Widerstandsfähigkeit unseres Unternehmens zu stärken. Die international anerkannten Normen definieren die Anforderungen an ein wirksames Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) – einen systematischen Rahmen, den wir konsequent in unsere Prozesse integrieren. Mit der Umsetzung erfüllen wir zugleich rund 90 % der Anforderungen der NIS-2-Richtlinie, die den sicheren Betrieb von IT- und OT-Systemen in kritischen und wichtigen Einrichtungen regelt. „Cyber Security und Resilience sind für uns nicht nur technische Themen – sie sind Ausdruck unserer Verantwortung gegenüber Kunden, Partnern und Mitarbeitenden. Ich stehe voll und ganz hinter diesem Weg, der in der heutigen vernetzten Welt unverzichtbar ist und die tatkräftige Unterstützung aller unserer Mitarbeitenden erfordert“, sagt CEO Gerald Kreiner.

Regulatorische Anforderungen
Die neuen EU-weiten Anforderungen werden durch den Cyber Resilience Act (CRA) festgelegt. Ziel des CRA ist es, die Cyber-Resilienz von Produkten mit digitalen Komponenten zu erhöhen und einen einheitlichen Rechtsrahmen in der EU zu schaffen. Eine schnelle Reaktion im Ernstfall, um Auswirkungen zu begrenzen und kritische Geschäftsprozesse stabil fortzuführen, ist dabei essenziell – Aspekte, die gerade für mittelständische Unternehmen zunehmend relevant werden.

Wesentliche Punkte:

  • CE-Kennzeichnung wird Pflicht: Ab dem 11. Dezember 2027 dürfen Produkte ohne CE-Kennzeichnung nicht mehr in der EU in Verkehr gebracht werden – eine zentrale Voraussetzung für BT-Systems.
  • Meldepflicht für Schwachstellen: Ab dem 11. September 2026 müssen Sicherheitsvorfälle und Schwachstellen gemeldet werden – auch für bereits vermarktete Produkte.
  • Internationale Standards: Vergleichbare Regelwerke existieren auch in anderen Märkten, etwa in den USA.
  • IEC 62443: Diese Industrie-Norm dient als technische Grundlage zur Erfüllung des CRA, der wiederum für sichere Hard- und Softwareprodukte sorgt.

Was wir konkret im Projekt Informationssicherheit ISO/IEC tun

Die Umsetzung der ISO/IEC-Normen erfolgt strukturiert, praxisnah und schrittweise. Die Roadmap wurde durch die Projektleitung gemeinsam mit BearingPoint und dem Projektteam erstellt und bildet die Grundlage für alle weiteren Schritte. Um die ambitionierten Ziele bis August 2026 zu erreichen, ist der Projektstart Anfang Dezember 2025 vorgesehen.

Kernmaßnahmen:

  • eindeutige Rollen- und Zugriffskonzepte
  • regelmäßige Risikoanalysen und Audits
  • strukturierte Prozesse zur dauerhaften Gewährleistung eines sicheren IT-Betriebs
  • und der Entwicklung sicherer Hard- und Softwareprodukte
  • technische Schutzmaßnahmen und Notfallpläne
  • Schulungen und Sensibilisierung aller Mitarbeitenden unterstützt durch Awareness-Tools wie SoSafe

Ziel ist die dauerhafte Sicherstellung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit unserer Informationen – sowohl für unser Unternehmen als auch für unsere Geschäftspartner.

Informationssicherheit lebt vom Mitdenken und Mitwirken aller und schafft damit  ein verlässliches digitales Umfeld für uns und unsere Kunden.

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